St. Maarten bis Antibes

Stefan-Kraemer_Whirlwind_Atlantic 2016Von den Azoren konnten wir dann nach wenigen Tagen weiter in Richtung Malta. Anfangs unter Segeln und später kurz unter Motor, um dann als es wieder ausreichend Wind gab die Segel zu setzen. Die Einfahrt zum Mittelmeer haben wir mit Strömung und  ordentlich Wind von Achtern mit bis zu 13 kn Geschwindigkeit passiert. In der Nacht danach gab es einige Aufregung denn die Generatoren waren ausgefallen. Wir beschlossen nach Mallorca abzudrehen und dort kleine notwendige Reparaturen durchführen zu lassen.

Klaus_Ruder_Whirlwind2016_AtlanticWeiter ging es dann nach drei Tagen in Richtung unseres Bestimmungshafens auf Malta. Auch diese Strecke sind wir dann wieder viel gesegelt. Nachts am 22. Juni haben wir schließlich auf Malta festgemacht. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass wir noch einmal eine kleine Etappe bis nach Antibes machen sollten, wo wir die Yacht dann übergeben.

Auf der Strecke dort hin konnten wir leider nicht segeln der Mistral wehte uns von vorne auf den Bug. Ein kurzer Ankerstop und Rumpfabtauchen vor Paneria brachte uns Sicherheit, dass es sich bei dem schlagenden Geräusch nur um eine gelöste Anode gehalten hatte.
Mikel-Whirlwind2016_AtlanticSehr imposant war es dann bei Nacht am feuerspukenden Vulkan auf Stromboli vorbei zu fahren. Auch den Rest der Strecke bis nach Antibes fuhren wir unter Motor.

Schließlich haben wir nach 5407 Seemeilen Antibes als Zielhafen unserer Überführung erreicht. Ich habe das Schiff mehr als 3900 Seemeilen unter Segeln gefahren und von meiner Crew fahren lassen und seine hervorragenden Segeleigenschaften dabei lieben gelernt.

Die Crew war perfekt aufgestellt für diese Leistung und ich bin sehr stolz auf meine Kollegen: 1. Ing. Klaus Rhein, 2. Ing. Mikel Anderson und besonders auf den 79 jährigen Chef. Bernhard Gehrmann.

gehrman